ÖKV-Obedience-Cup 2021/22

(mit FCI-OB-WM-Ausscheidung für 2022)

Für die FCI-OB-WM 2022 müssen sich die Teams über den ÖKV-Obedience-Cup 2021/22 qualifizieren. 
 

I. DER ÖKV-OBEDIENCE-CUP 2021/22

Der Cup besteht aus 6 Turnieren für die Klassen OB Beginner, OB 1, OB 2 und OB 3, die im Zeitraum Sommer 2021 bis Frühjahr 2022 stattfinden. Die 3 besten Ergebnisse nach Rangpunkten werden für die Cup-Reihung herangezogen.

Rangpunkte werden erst ab der Mindestnote „Gut“ vergeben.
Um für die Cupwertung bzw. für die FCI-OB-WM-Qualifikation berücksichtigt zu werden, müssen mindestens drei Antritte im Cup nachgewiesen werden.

Die ÖKV-Obedience-Cups sowie auch die ÖKV-Leistungssiegerprüfung für Obedience werden vom ÖKV in Absprache mit der ÖKV-Obedience-Kommission an Ortsgruppen vergeben, die sich dafür beworben haben (Anträge an den ÖKV-Referenten für Obedience und Rally-Obedience). 
Die Richter werden von der ÖKV-Obedience-Kommission bestellt.
Für die Organisation und den Ablauf des jeweiligen Cup-Turniers ist die ausführende Ortsgruppe zuständig.

Der/Die Hundeführer/in muss die Ortsgruppe, welche er/sie bei seinem/ihrem Erstantritt bekannt gibt, über das Turnier-Jahr beibehalten.

Nur für die Ortsgruppenwertung: Alle Rangpunkte aus allen Cup-Ergebnissen der Hundeführer werden gewertet. Bei Ergebnissen unter der Note „Gut“ bekommt die Ortsgruppe zwei Bonuspunkte für den Antritt, außer bei Abbruch wegen Unsportlichkeit, Aggression und Misshandlung gegenüber dem Hund.

Bei Punktegleichheit:

• in der Beginner-Klasse werden die Übungen 1, 5 und 7 addiert

• in der Klasse 1 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

• in der Klasse 2 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

• in Klasse 3 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

Ergibt dies noch immer einen gleichen Rang, dann gibt es kein Stechen, sondern Ranggleichheit. (Ausnahme: ÖKV-Leistungssiegerprüfung OB 3: Hier wird ein Stechen vorgeschrieben, aber nur, wenn dies Rang 1 bis 3 betrifft.)

Der ÖKV-Obedience-Cup in der OB-Beginner-Klasse sowie der Klasse OB 1 darf mit einem Hund jeweils nur 1-mal gewonnen werden. Im Folgejahr muss dieser dann in einer höheren Klasse im ÖKV-Obedience-Cup geführt werden.

Der ÖKV-Obedience-Cup in der Klasse OB 2 darf mit einem Hund nur 2-mal gewonnen werden. Dann muss dieser im ÖKV-Obedience-Cup in der Klasse OB 3 geführt werden.

Bei Punktegleichheit am Ende des Cups entscheidet die Summe der höheren Streichresultate.

Die Ergebnisse werden auf der ÖKV-Homepage unter
www.obedience-austria.at veröffentlicht.

Die Punktevergabe nach Rängen:

1. Rang: 100 Pkt.

2. Rang 90 Pkt.

3. Rang: 80 Pkt.

4. Rang: 70 Pkt.

5. Rang: 65 Pkt.

6. Rang: 60 Pkt.

7. Rang: 55 Pkt.

8. Rang: 50 Pkt.

9. Rang: 45 Pkt.

10. Rang: 40 Pkt.

11. Rang: 35 Pkt.

12. Rang. 30 Pkt.

13. Rang: 25 Pkt.

14. Rang: 20 Pkt.

15. Rang: 15 Pkt.

16. Rang: 10 Pkt.

17. Rang: 8 Pkt.

18. Rang: 6 Pkt.

19. Rang: 4 Pkt.

20. Rang: 2 Pkt.

Die ÖKV-Obedience-Leistungssieger-Prüfung (OB 3):
neu: Nur mehr eine Prüfung!
Diese eine Prüfung wird in zwei Teilen an einem Wochenende ausgetragen: ein Teil der Übungen findet für alle am Samstag, der andere Teil der Übungen für alle am Sonntag statt. 
Dies ergibt dann die Rangordnung für die Vergabe des Titels „ÖKV-Obedience-Leistungssieger 2021“. Am selben Wochenende werden auch die Titel „ÖKV-Obedience-Beginner-Sieger 2021“ in der Klasse OB Beginner, „ÖKV-Obedience-Nachwuchssieger 2021“ in der Klasse OB 1 sowie „ÖKV-Obedience-Intermediate-Sieger 2021“ in der Klasse OB 2 vergeben (ebenfalls nur ein Bewerb).

II. LEITLINIEN FÜR VERANSTALTER VON ÖKV-OBEDIENCE-CUPS

- Für die Kosten (Taggelder, Reisekosten, Nächtigungen, Mahlzeiten) und die Betreuung der eingeteilten PL und LR bzw. deren Transport, falls diese mit dem Zug oder mit dem Flugzeug anreisen, ist die veranstaltende Ortsgruppe zuständig.

- Training: Den Starter/innen muss es ermöglicht werden, am Tag vor ihrem Antritt ein kurzes Training im Wettkampfring zu absolvieren (nur Spielzeug und Futter aus der Hand erlaubt). Für Starter/innen der Klasse 3 gilt hier eine Zeitbeschränkung von maximal 5 Minuten pro Mensch-Hund-Team (Zusammenlegen von mehreren Teams ist möglich). Eine Beaufsichtigung des Trainings durch den Steward oder eine ihm vertraute Person ist zu bewerkstelligen. Läufige Hündinnen dürfen, nachdem für alle anderen Starter der Bewerb im Wettkampfring am Bewerbstag durchgeführt wurde, vor ihrem Antritt ebenfalls kurz trainieren.

- Ausschreibungen sind rechtzeitig vor dem Bewerb, vollständige Ergebnislisten (inkl. Angabe der Ortsgruppe, für die der Starter gemeldet hat) kurz nach Ende des Bewerbs an den ÖKV-Referenten für Obedience und Rally-Obedience (obedience(at)drei.at) zu senden, damit dieser diese auf der offiziellen Website "Obedience Austria" veröffentlichen und die Cup-Wertung vornehmen kann.

- weißer Hund: Damit Prüfungsleiter, Helfer und Richter bereits ab dem ersten Starter einer Klasse bestens vorbereitet sind, empfiehlt die ÖKV-Kommission für Obedience bei den ÖKV-Cups für Obedience die Einführung eines „weißen Hundes“ (Vorführhundes) in jeder Klasse, in der Meldungen vorliegen. Neben den oben genannten Punkten können so auch unerfahrene Hundeführer die Gelegenheit bekommen, ihren Hund ohne Bewertung in einer Wettkampfsituation vorzuführen.
Folgende Regeln sind hierfür zu beachten:
- Es ist nur ein weißer Hund pro Klasse zugelassen. Dieser führt die Einzelübungen unmittelbar vor Beginn des Bewerbs in dieser Klasse vor. In den Gruppenarbeiten kommt der weiße Hund nur zum Einsatz, wenn noch Hunde für die Gruppenarbeiten benötigt werden.
- Der Ausbildungsstand des weißen Hundes soll einen flüssigen Ablauf der Übungen ermöglichen. Daher sollte dieser zumindest die vorherige Klasse in OB bereits positiv bestanden haben (in der OB Beginner: bestandene BH/VT-Prüfung). Kurzes Bestätigen und Loben zwischen den Übungen soll erlaubt sein, es soll aber nicht der Eindruck eines Trainings entstehen. Kann der weiße Hund eine Übung nicht bewältigen, so soll unverzüglich zur nächsten Übung weitergegangen werden.     
- Der Leistungsrichter soll sich bei der Vorführung des weißen Hundes weniger auf den Hund als vielmehr auf die korrekte Arbeit des Prüfungsleiters sowie der Helfer konzentrieren. Dem weißen Hund steht keine wie auch immer geartete Belehrung oder Bewertung durch den Leistungsrichter zu (siehe dazu auch die ÖKV-Richterordnung für Leistungsrichter).
- Meldungen für den weißen Hund erfolgen über die veranstaltende Ortsgruppe (Meldeschluss beachten!). Die Ortsgruppe trifft auch die Entscheidung darüber, wer vorführen darf, wenn sich mehr HF als einer für eine Klasse zur Verfügung stellt. Das vorführende Team sollte sich als Dankeschön für die „Trainingsmöglichkeit“ bei der ausführenden Ortsgruppe mit einer kleinen Spende bedanken.
- Keinesfalls dürfen HF einen weißen Hund in einer Klasse melden, wenn diese bereits mit einem Hund im Bewerb in dieser Klasse gemeldet sind. Läufige, trächtige und säugende Hündinnen, erkrankte oder verletzte Hunde sind nicht zugelassen. Nach dem Tierschutzgesetz unerlaubte Hilfsmittel sind bei der Vorführung wie auch sonst natürlich strengstens verboten.
- Meldet sich niemand für den weißen Hund in einer bestimmten Klasse, entfällt dieser und es wird direkt mit dem Bewerb in dieser Klasse begonnen.

III. QUALIFIKATIONSMODUS ZUR FCI-OB-WM 2022 (Klasse OB 3)

Bestimmungen:

- Der/Die Hundeführer(in) muss österreichische/r Staatsbürger/in sein und/oder seit mindestens fünf Jahren ihren/seinen ordentlichen Wohnsitz (Hauptwohnsitz) in Österreich haben, der Hund seit mindestens einem Jahr im ÖHZB eingetragen sein und anerkannte FCI-Papiere besitzen (Registerpapiere sind ebenfalls zulässig), welche ihn für den Start bei einer FCI-OB-WM qualifizieren. Im Zweifelsfalle entscheidet der ÖKV.
Teams, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, werden für die Qualifikation nicht berücksichtigt.  

- Die sechs besten Teams der Endwertung des ÖKV-Cups 2021/22, die die obigen Voraussetzungen erfüllen, werden für die Nationalmannschaft nominiert, das siebte Team wird als Reserve-Starter (Individual-Starter) nominiert.
Bei Punktegleichheit entscheidet die Summe der höheren Streichresultate.

Die endgültige Entscheidung über eine Teilnahme an der FCI-OB-WM obliegt nach Vorschlag der ÖKV-OB-Kommission dem ÖKV. Dies betrifft auch mögliche Individual-Starter, welche von der Kommission dem ÖKV empfohlen werden.

für den ÖKV

Mag. Christian Steinlechner, BA
ÖKV-Referent für Obedience und Rally-Obedience 


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