ÖKV-Obedience-Cup 2018

(mit FCI-OB-WM-Ausscheidung für 2019 in Tschechien)

Für das FCI-OB-WM-Ausscheidungsfinale 2019 müssen sich die Teams über den ÖKV-Obedience-Cup 2018 qualifizieren. 
 

DER ÖKV-OBEDIENCE-CUP 2018

Der Cup besteht aus 7 Turnieren für die Klasse OB 3 und aus 6 Turnieren für die Klassen OB Beginner, OB 1 und OB 2. Die 4 besten Ergebnisse nach Rangpunkten werden für die Cup-Reihung herangezogen.

Rangpunkte werden erst ab der Mindestnote „Gut“ vergeben.
Um in die Cupwertung bzw. in das FCI-OB-WM-Ausscheidungsfinale zu kommen, müssen mindestens vier Antritte im Cup nachgewiesen werden.

Die ÖKV-Obedience-Cups sowie auch die ÖKV-Leistungssiegerprüfung für Obedience werden vom ÖKV in Absprache mit der ÖKV-Obedience-Kommission an Ortsgruppen vergeben, die sich dafür beworben haben (Anträge bis Oktober des Vorjahres an den ÖKV-Referenten für Obedience und Rally Obedience). 
Die Richter werden von der ÖKV-Obedience-Kommission bestellt.
Für die Organisation und den Ablauf des jeweiligen Cup-Turniers ist die ausführende Ortsgruppe zuständig.

Leitlinien für Veranstalter von ÖKV-Obedience-Cups:

- Für die Kosten (Taggelder, Reisekosten), Nächtigungen, Mahlzeiten und der Betreuung der eingeteilten PL und LR bzw. deren Transport, falls diese mit dem Zug oder dem Flugzeug anreisen, ist die veranstaltende Ortsgruppe zuständig.

- Training: Den Starter/innen sollte es ermöglicht werden, am Tag vor ihrem Antritt ein kurzes Training im Wettkampfring zu absolvieren (nur Spielzeug und Futter aus der Hand erlaubt). Läufige Hündinnen dürfen, nachdem für alle anderen Starter der Bewerb im Wettkampfring durchgeführt wurde, vor ihrem Antritt kurz trainieren.

- Ausschreibungen sind rechtzeitig vor dem Bewerb, vollständige Ergebnislisten (inkl. Angabe der Ortsgruppe, für die der Starter gemeldet hat) kurz nach Ende des Bewerbs an den ÖKV-Referenten für Obedience und Rally Obedience (obedience(at)drei.at) zu senden, damit dieser diese auf der offiziellen Website Obedience Austria veröffentlichen und die Cup-Wertung vornehmen kann.

- weißer Hund: Damit Prüfungsleiter, Helfer und Richter bereits ab dem ersten Starter einer Klasse bestens vorbereitet sind, empfiehlt die ÖKV-Kommission für Obedience bei den ÖKV-Cups für Obedience die Einführung eines „weißen Hundes“ (Vorführhundes) in jeder Klasse, in der Meldungen vorliegen. Neben den oben genannten Punkten können so auch unerfahrene Hundeführer die Gelegenheit bekommen, ihren Hund ohne Bewertung in einer Wettkampfsituation vorzuführen.
Folgende Regeln sind hierfür zu beachten:
- Es ist nur ein weißer Hund pro Klasse zugelassen. Dieser führt die Einzelübungen unmittelbar vor Beginn des Bewerbs in dieser Klasse vor. In den Gruppenarbeiten kommt der weiße Hund nur zum Einsatz, wenn noch Hunde für die Gruppenarbeiten benötigt werden.
- Der Ausbildungsstand des weißen Hundes soll einen flüssigen Ablauf der Übungen ermöglichen. Daher sollte dieser zumindest die vorherige Klasse in OB bereits positiv bestanden haben (in der OB-Beginner: bestandene BH-Prüfung). Kurzes Bestätigen und Loben zwischen den Übungen soll erlaubt sein, es soll aber nicht der Eindruck eines Trainings entstehen. Kann der weiße Hund eine Übung nicht bewältigen, so soll unverzüglich zur nächsten Übung weitergegangen werden.     
- Der Leistungsrichter soll sich bei der Vorführung des weißen Hundes weniger auf den Hund als vielmehr auf die korrekte Arbeit des Prüfungsleiters sowie der Helfer konzentrieren. Dem weißen Hund steht keine wie auch immer geartete Belehrung oder Bewertung durch den Leistungsrichter zu (siehe dazu auch die ÖKV-Richterordnung für Leistungsrichter).
- Meldungen für den weißen Hund erfolgen über die veranstaltende Ortsgruppe (Meldeschluss beachten!). Die Ortsgruppe trifft auch die Entscheidung darüber, wer vorführen darf, wenn sich mehr HF als einer für eine Klasse zur Verfügung stellen. Das vorführende Team sollte sich als Dankeschön für die „Trainingsmöglichkeit“ bei der ausführenden Ortsgruppe mit einer kleinen Spende bedanken.
- Keinesfalls dürfen HF einen weißen Hund in einer Klasse melden, wenn diese bereits mit einem  Hund im Bewerb in dieser Klasse gemeldet sind. Läufige, trächtige und säugende Hündinnen, erkrankte oder verletzte Hunde sind nicht zugelassen. Nach dem Tierschutzgesetz unerlaubte Hilfsmittel sind bei der Vorführung wie auch sonst natürlich strengstens verboten.
- Meldet sich niemand für den weißen Hund in einer bestimmten Klasse, entfällt dieser und es wird direkt mit dem Bewerb in dieser Klasse begonnen.


Der/Die Hundeführer/in muss die Ortsgruppe, welche er/sie bei seinem/ihrem Erstantritt bekannt gibt, über das Jahr beibehalten.

Die ÖKV-Leistungssieger-Prüfung (OB 3), welche ja aus zwei Bewerben besteht, gilt als zwei Antritte für den Cup.

Nur für die Ortsgruppenwertung: Alle Rangpunkte aus allen Cup-Ergebnissen der Hundeführer werden gewertet. Bei Ergebnissen unter der Note „Gut“ bekommt die Ortsgruppe zwei Bonuspunkte für den Antritt, außer bei Abbruch wegen Unsportlichkeit, Aggression und Misshandlung gegenüber dem Hund.

Bei Punktegleichheit:

• in der Beginner-Klasse werden die Übungen 1, 5 und 7 addiert

• in der Klasse 1 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

• in der Klasse 2 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

• in Klasse 3 werden die Übungen 3, 5 und 6 addiert (gültiges Regelwerk der internationalen FCI-PO)

Ergibt dies noch immer einen gleichen Rang, dann gibt es kein Stechen, sondern Ranggleichheit. (Ausnahme: ÖKV-Leistungssieger OB 3: Hier wird ein Stechen vorgeschrieben, aber nur, wenn dies Rang 1 bis 3 betrifft.)

Der ÖKV-Obedience-Cup in der OB-Beginner-Klasse sowie der Klasse OB 1 darf mit einem Hund jeweils nur 1-mal gewonnen werden. Im Folgejahr muss dieser dann in einer höheren Klasse im ÖKV-Obedience-Cup geführt werden.

Der ÖKV-Obedience-Cup in der Klasse OB 2 darf mit einem Hund nur 2-mal gewonnen werden. Dann muss dieser im ÖKV-Obedience-Cup in der Klasse OB 3 geführt werden.

Bei Punktegleichheit am Ende des Cups entscheidet die Summe der höheren Streichresultate.

Die Ergebnisse werden auf der ÖKV-Homepage unter
www.obedience-austria.at veröffentlicht.

Die ÖKV-Obedience-Leistungssieger-Prüfung (OB 3):
Diese wird in zwei Bewerben an einem Wochenende ausgetragen: ein Antritt am Samstag und einer am Sonntag. Die Punkte der beiden Tage werden addiert, aber nur, wenn bei jedem Bewerb mindestens die Note „Gut“ erreicht wurde.
Dies ergibt dann die Rangordnung für die Vergabe des Titels „ÖKV-Obedience-Leistungssieger 2018“. Am selben Wochenende werden auch die Titel „ÖKV-Obedience-Beginner-Sieger 2018“ in der Klasse OB Beginner, „ÖKV-Obedience-Nachwuchssieger 2018“ in der Klasse OB 1 sowie „ÖKV-Obedience-Intermediate-Sieger 2018“ in der Klasse OB 2 vergeben (in diesen Klassen wird jeweils nur ein Bewerb abgehalten und nicht, wie in der Klasse OB 3, zwei).

 

DAS FCI-OB-WM-AUSSCHEIDUNGSFINALE
(ein Turnier im Februar/März 2019):

Zulassungsbestimmungen:

• Alle Teams, die in der Endcup-Wertung des ÖKV-Obedience-Cups 2018 in der Klasse OB 3 aufscheinen (mind. 4 Antritte), sind für das FCI-OB-WM-Ausscheidungsfinale qualifiziert.

• Der/Die Hundeführer(in) muss österreichischer Staatsbürger sein und der Hund seit mindestens einem Jahr im ÖHZB eingetragen sein und anerkannte FCI-Papiere besitzen (Registerpapiere sind ebenfalls zulässig), welche ihn für den Start bei einer FCI-OB-WM qualifizieren. Im Zweifelsfalle entscheidet der ÖKV.
Teams, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, dürfen im Finale nicht an den Start gehen.  

• Die erreichten Rangpunkte in diesem Turnier werden zu den erreichten Rangpunkten im ÖKV-Obedience-Cup 2018 (hier zählen natürlich auch wieder nur die besten vier Rangpunkte-Ergebnisse aus dem ÖKV-Cup, wie auch bei der Cup-Endwertung) hinzugezählt. Die Summe daraus ergibt die Endwertung.
Bei gleichem Punktestand entscheiden die höheren Rangpunkte im Finale. 

• Die sechs besten Teams der Endwertung werden für die Nationalmannschaft nominiert.

ACHTUNG: Ab 2018/19 werden die erreichten Rangpunkte aus dem
ÖKV-Obedience-Cup also wieder mitgenommen (
hier zählen natürlich auch wieder nur die besten vier Rangpunkte-Ergebnisse aus dem ÖKV-Cup, wie auch bei der Cup-Endwertung)!

Die endgültige Entscheidung über eine Teilnahme an der FCI-OB-WM obliegt nach Vorschlag der ÖKV-OB-Kommission dem ÖKV. Dies betrifft auch mögliche Individual-Starter, welche von der Kommission dem ÖKV empfohlen werden.

Die Punktevergabe nach Rängen:

1. Rang: 100 Pkt.

2. Rang 90 Pkt.

3. Rang: 80 Pkt.

4. Rang: 70 Pkt.

5. Rang: 65 Pkt.

6. Rang: 60 Pkt.

7. Rang: 55 Pkt.

8. Rang: 50 Pkt.

9. Rang: 45 Pkt.

10. Rang: 40 Pkt.

11. Rang: 35 Pkt.

12. Rang. 30 Pkt.

13. Rang: 25 Pkt.

14. Rang: 20 Pkt.

15. Rang: 15 Pkt.

16. Rang: 10 Pkt.

17. Rang: 8 Pkt.

18. Rang: 6 Pkt.

19. Rang: 4 Pkt.

20. Rang: 2 Pkt.

 

für den ÖKV

Mag. Christian Steinlechner, BA
ÖKV-Referent für Obedience und Rally Obedience 


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